Ein unterhaltsames Tischspiel mit Geschichte und unzähligen
Möglichkeiten, die zu schönen Gewinnen führen

Die Geschichte von Roulette

Wenn es um Glücksspiele, Wettspiele und Ähnliches geht, haben meist Mathematiker ihre Finger im Spiel, um die Spielregeln fest zu definieren. So war es auch bei Roulette, wenngleich ein kleiner Irrtum vorliegt. Denn der französische Mathematiker Blaise Pascal schrieb zwar in seinen Werken um Wahrscheinlichkeitsrechnung über „Roulette-Spiele“, doch dabei handelte es sich nicht um das Roulette, das wir heute kennen, sondern ein Spiel, das „Zykloide“ hieß., Sei es darum. Heute heißt das Spiel Roulette, klingt französisch und scheint seinen Ursprung dennoch in Italien zu haben – im 17. Jahrhundert um genau zu sein. Das „große Roulette“ von damals hatte noch 38 Zahlen zu bieten (neben der Null gab es noch eine Doppelnull). Im krassen Gegensatz zu diesem „Italienischen Roulette“ gab es auch ein „Deutsches Roulette“, das nur 18 Fächer aufwies. Möglicherweise ist Roulette aber auch schon viel älter - denn auch im Mittelalter gab es schon ein Glücksrad – das „Rad der Fortuna“.

Roulette erobert Europa
Wie immer man es dreht und wendet – Roulette schaffte irgendwann im 18. Jahrhundert in Frankreich Boden zu fassen, wenngleich Ludwig XV. Und Napoleon Bonaparte noch teilweise versuchten, das Spiel zu verbieten oder einzuschränken. Gute Spiele aber sind nicht aufzuhalten. Im 19. Jahrhundert machte man das Spiel attraktiver für den Spieler und wollte sich in Bad Homburg einen Wettbewerbsvorteil sichern, indem man die Doppelnull abschuf. Alleine durch diese kleine Änderung stieg die Gewinnwahrscheinlichkeit für Spieler um rund 5% und zog die Massen magisch an. Heute ist die Doppelnull an sich nur noch in den USA üblich.
Der große Einbruch kam 1872, als die Reichsgründung alle Spielbanken dazu zwang, zu schließen. Was des einen Leid ist des anderen Glück. Monte Carlo‘s Spielbank erlebte in dieser Zeit die Blütezeit schlechthin und zehrte auch nach 1933, als die Nationalsozialisten Spielbänke wieder erlaubten, davon.

Roulette heute nicht mehr wegzudenken
Die Erfolgsgeschichte von Roulette ist wirklich unglaublich. Es begann mit einfachen Wetten auf Zahlen und steht heute dort, wo man ganze ausgeklügelte Strategien setzen kann. Überlegen Sie nur: Sie nehmen die Zahlen 1 bis 36, ordnen Sie für die Spieler auf dem Tableau in ansteigender Reihenfolge – in 3 Kolonnen (Spalten) an, färben die eine Hälfte rot, die andere schwarz an. Die Null fügen Sie ohne Spalten- oder Farbzugehörigkeit hinzu. Und nun nehmen Sie das ganze Sortiment von schwarzen und roten Zahlen und ordnen Sie so im Kessel an, dass sie weder in auf- oder absteigender Reihenfolge aufscheinen, noch dass zwei schwarze oder rote Zahlen oder gerade oder ungerade nebeneinander liegen. Sie verteilen die Zahlen auch entsprechend ihrer Dutzend gleichmäßig auf dem Zahlenrad. Am Ende sind die Zahlen gewissermaßen so regelmäßig wie nur möglich verteilt. So schaffen Sie eine absolute Chancengleichheit für alle Farben oder auch Zahlenbereiche. Und dann überlegen Sie faire Wettquoten. Aber das ist ein anderes Thema. Diese sind zwar Teil der erfolgreichen Geschichte, aber ein zu großes Kapitel, um hier Unterschlupf zu finden.
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